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Seiersberg-Pirka reagiert auf Entwicklungen im Süden von Graz

Der Süden von Graz zählt zu den am stärksten wachsenden Ballungsräumen Österreichs. In Seiersberg-Pirka steigen die Einwohnerzahlen, obwohl es nur mehr minimale Baulandneuausweisungen gibt und die Preise steigen. Für uns ist es wichtig, eine lebenswerte Gemeinde für unsere BürgerInnen zu bleiben und auch weiterhin leistbaren Wohnraum anzubieten. Solche leistbaren, neuen Wohnungen wird es in Zukunft weiterhin geben, denn hinter dem Bauhaus wurde kürzlichein vor langer Zeit gewidmetes Grundstück an eine gemeinnützige Wohnbau-Genossenschaft verkauft. Die Vorgehensweise und Auflagen sind klar: Es soll so grün undleistbar wie möglich sein. Deshalb werden ein Architekturwettbewerb, eine umfassende Verkehrsstudie im Rahmen des Bebauungsplanes, soziale Einrichtungen wie ein Kindergarten, eine Parkanlage und vieles mehr von den Bauwerbern verlangt, bevor es von Land und Gemeinde grünes Licht für einen geförderten Wohnbau gibt. Auch ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig sein wird, muss vom Land geprüft werden.

Eine gute Nachricht gibt es für die bestehenden Anrainer neben der Gewissheit, dass die Gemeinde alleökologischen und nachhaltigen Aspekte genauestens prüfen wird,aber schon jetzt. Denn sobald das Projekt in Umsetzung geht, muss die Baurestmassendeponie im direkten Umfeld des Wohngebietes absiedeln. Neue Wege geht die Gemeinde dabei auch in Sachen Kommunikation, denn derartige Projekte werden transparent gestaltet und umfassend begleitet. Sowohl eine eigene Anlaufstelle in der Gemeinde, als auch eine eigene Infoseite wird dazu in die Gemeindehomepage integriert.

So können wir in Seiersberg-Pirka sicherstellen, dass neue Bürgerinnen und Bürger keine Belastung, sondern eine Bereicherung für unser Gemeindeleben sein werden.

Ing. Mag. Thomas Hofer

SPÖ-Fraktionsführer und Obmann des Raumordnungsausschusses

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