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Stärkerer Hochwasserschutz durch neues Sickerbecken

Wer in unserer Gemeinde unterwegs ist – vor allem im Bereich der schlecht sickerfähigen Lehmböden – wird eine Vielzahl von Entwässerungsgräben entdecken, die von unseren Vorgängern über Jahrzehnte errichtet wurden, um das Oberflächenwasser geordnet abzuleiten. Das war der Beginn eines ausgeklügelten Entwässerungssystems, das mittlerweile in unserer Gemeinde existiert und immer weiter ausgebaut wird.

Da zu diesen teilweise sehr alten Entwässerungseinrichtungen kaum Aufzeichnungen vorhanden sind, hat die Gemeinde im vergangenen Jahr das gesamte Netz der Regenwasserkanalisation aufnehmen und kartieren lassen. Damit haben wir nun einen Überblick über den Ist-Zustand und erforderliche Instandhaltungs- und Ausbaumaßnahmen.

Aber das Entwässerungssystem besteht nicht nur aus Gräben, sondern auch aus Sickerbecken. Zwischen der GKB und der Autobahn in Pirka erkennt man ein massives Sickersystem, bestehend aus zwei miteinander kommunizierende Becken, das an das bestehende System anschlossen wurde und dieses um ein vielfaches leistungsfähiger machte. Dieses System entwässert Teile des Ortsteiles Gedersberg und den nördlichen Bereich der Altgemeinde Pirka.

Nach umfangreichen Planungen und Verhandlungen wird dieser Tage nun der Baubeginn für ein ähnliches Becken weiter südlich gesetzt, das künftig die bestehenden Systeme des südlichen Teiles der Altgemeinde Pirka erfassen und geordnet zur Versickerung bringen soll. Hier wird auch ein komplett neuer und leistungsfähiger Kanalstrang gezogen, der von der Volksschule Pirka durch den Gewerbepark bis in das neue Sickerbecken führt.

Mit den beiden vorhandenen Sickerbecken im Norden der Gemeinde, die einen wesentlichen Anteil der Entwässerung für die Altgemeinde Seiersberg übernehmen, haben wir ein funktionierendes Entwässerungssystem, das man erhalten und ständig weiterentwickeln muss.

 

 

Ing. Mag. Thomas Hofer
Obmann des Bau- und Raumordnungsausschusses

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