Andreas Babler beim Mitgliederparlament in Lieboch
Beim interaktiven Beteiligungsformat der SPÖ Graz-Umgebung/Voitsberg, dem Mitgliederparlament, das mit Andreas Babler, in Lieboch stattfand, war der Andrang groß. 260 Teilnehmer lauschten dabei den Ausführungen des Parteivorsitzenden.
Nach Grußworten der Landesrätin Ursula Lackner und einem Referat von Babler selbst konnten die Mitglieder Fragen zu den an diesem Abend zentralen Themen – Teuerung, Bildung und Umwelt – stellen. Eine rege Diskussionsrunde mit etlichen Inputs war das Ergebnis.
Zum Punkt Teuerung betonte Babler erneut seine Forderung nach einer Kindergrundsicherung: "Jedes Kind hat ein Recht darauf, die besten Chancen für sein Leben zu bekommen", sagt er. Das Modell der Volkshilfe sieht einen Sockelbetrag von 267 Euro für jedes Kind vor, darüber hinaus wird sozial gestaffelt.
Beim Thema Erbschaftssteuer meint Babler: Die Grunderwerbssteuer für Erbinnen und Erben sei zu streichen, dafür solle eine Erbschaftssteuer ab einem Erbe von einer Millionen Euro pro Person eingeführt werden. Je nach Vermögen geht es prozentuell nach oben. Zwischen einer und fünf Millionen Euro sollen 25 Prozent Steuer anfallen, ab fünf bis zu zehn Millionen wiederum 30 Prozent, alles darüber soll 35 Prozent betragen.
Durch die Steuerpläne der SPÖ, so der Ansatz, würden 96 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher entlastet werden. Laut Babler "schläft Österreich derzeit", wenn es darum geht, "das Steuersystem gerechter zu machen".
Unter anderem durch Fragen aus dem Publikum forderten die Mitglieder mehr Lehrpersonal, Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte – Babler pflichtet den Forderungen bei. Am Ende gab es, wie im Parlament, eine Abstimmung, bei der durch Aufstehen zugestimmt wurde: Der Antrag, für mehr leistbaren Wohnraum einzutreten, wurde einstimmig angenommen.
Das große Interesse an der Veranstaltung zeigte, wie sehr Andi Babler die Österreicherinnen und Österreicher bewegt. „Lieber Andi, danke für deinen Besuch!"